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ich - Mai-Lin

mein Taufname lautet Dinka des enfants de Pigale 



Mit diesem Bild wurde ich Herrchen und Frauchen vorgestellt

Heute heisse ich Mai-Lin:

  • In der ursprünglichen Bedeutung so viel wie "schöne Orchidee"
  • oder "die Honigsüße". 
  • die irische Form von Magdalene: "die Erhöhte", "die Erhabene"
  • ist norwegisch und bedeutet "mein Licht"
  • ist tibetisch und bedeutet "klingelndes Glöckchen"

Als ich mit knapp 11 Monaten adoptiert wurde:

Vieles aus dieser langen Liste und ich bin mir sicher, dass ich das eine oder andere vergessen habe aufzuführen, konnten wir mittlerweile zum Positiven verändern. (habe es mit * markiert)

  • kannte den Namen nicht*
  • nicht Stubenrein (in jeglicher Form)*
  • öffnen von Türen*
  • klauen von allem Essbarem*
  • an kauen von Sockelleisten u.a (dazu gesellte sich eine antike Truhe - Treppenstufen)*
  • Angst vor Staubsauger / extrem vor Besen u. langen Kartonrollen*
  • auf die Sitzpolster steigen um aus dem Fenster zu bellen*
  • Dominant zu Aramis* 
  • grob zu Aramis*
  • nicht alleine bleiben können*
  • extreme Unruhe*
  • abscannen des Horizonts nach Katzen
  • Katzen anpirschen - packen - bestimmt hinterher hetzen wollen (jetzt abrufbar) 
  • bei Sichtung von Katzen nicht mehr ansprechbar*
  • Schafe und Kühe jagen*
  • kein Leinen gehen - sprang wie ein Känguruh auf und ab*
  • extremes reissen an der Leine*
  • Frauchen während des Gehens von hinten anspringen*
  • kein Appell*
  • unfreundlich zu Artgenossen*
  • im Spiel sehr grob zu Person*
  • konnte ihre feste Notdurft Draussen nur mit viel Stress und Angst verrichten* 
  • alles fressen - auch eigener Kot * 
  • extrem viele Ängste (z.b. vor Männern - Parkbank - Müllsäcken - lauten Geräuschen - sich bewegende Dinge in der Nacht usw.)* 
  • trotzdem sehr Selbstständig agierend*
  •  lebte nach dem Moto bei Angst lieber nach vorn*
  • Spaziergang nach 15 minuten, war für sie wie 1 std. (zu viele Eindrücke)                                  *je nach Tagesfassung kann Spazierdauer angehoben werden. Trotzdem bleibt für Mai-Lin die Welt zu gross und wir erreichen mit 2-3 kurzen Spaziergängen (höchstens eine halbe Stunde) mehr, als mit zu Langen.
  • alles verbellen *
  • extrem Stress (hächeln - einspeicheln)*
  • Extrem Stress in Auto - Box angeknabbert* 
  • sich im Auto übergeben *  

Einige Tage nach der Adoption meines jetzigen Rudels, wurde mein Name in Mai-Lin abgeändert. Es war kein Problem, denn ich hörte nicht auf den Namen Dinka.
Mai-Lin (im Namensduden ohne Bindestrich)

Warum dieser Name?

wurde (Mai-Lin) im Mai geboren (deshalb der Bindestrich) und die erste Anfrage der Züchterin kam mit einem Bild via mail(in)
Frauchen meinte mit der neuen Namensgebung würde auch eine neue Episode in meinem Leben beginnen. Deshalb sass sie auch Abende lang über Büchern - Internet und Zeitschriften und suchte eben diesen Namen für mich aus.
Herrchen war ebenfalls von der Namenswahl hell begeistert.

Zu meiner Geschichte...

völlig unerzogen, wurde ich vom jetzigen Herrchen und Frauchen im Alter von fast 11 Monaten übernommen.
Mein Stand war der eines 8 Wochen alten Welpen. ausserdem als Bonus mit vielen gravierenden Unarten ausgestattet. Tja - ich wusste es halt nicht besser...

Die do to Liste nach ein paar Wochen war dermassen lang - das es Tage gab an welchen Frauchen sich Morgens echt besann, ob Sie überhaupt aus dem Bett steigen soll.
Und obwohl ich heute weiss, das Frauchen nicht nah am Wasser gebaut hat...das eine oder andere verzweifelte Augenwasser war zu sehen.

Dann machte ich einen ungewollten Fehler und damit Herrchens und Frauchens Leben auch nicht gerade einfacher.  Ich erzählte meinem neuen Freund - dem damalig 9 jährigen Rüden Aramis, wie Klasse es doch wäre gemeinsam Katzen zu jagen.  Das haben ihm dann die 2Beiner mit liebevollem Training wieder ausgeredet - dazu gepackt haben sie den Hinweis - es wäre für ihn zu anstrengend und wisst ihr was?
Er hat es ihnen nach kurzer Zeit geglaubt. Na klar - diese "Kappe" hat es ja früher auch nicht für Nötig befunden die Miezen rum zu scheuchen. So ein Warmduscher (verzeih mir mein Freund - klare Worte sollten Platz haben, auch wenn Du mittlerweile im Paradies weilst)


Frauchen erzählt weiter:

Mai-Lins und unser Glück war und ist, dass sie ursprünglich aus einer super Zucht kam. Dafür ein ganz GROSSES DANKE liebe Claudia für deine tolle Arbeit.
Das die Züchterin leider mit der ersten Familie so viel Pech hatte, tut uns extrem leid. Es ist halt leider Gottes so, dass manchmal die besten Auswahl Verfahren und Vorbesuche keine Garantie über den späteren Verlauf geben. Es gibt immer mehr Menschen, die extrem gut darin sind das Gegenüber zu täuschen. Viel zu Versprechen und nichts zu halten.
 
Als Dinka wieder bei der Züchterin Dinka (wie Mai-Lin einst hiess) ankam, war sie nicht nur mit all diesen oben erwähnten Ausbildungsmakeln ausgestattet, sondern dazu:
 
8 Kilo Untergewichtig
extrem verfilzt
und hatte starke Ohren Entzündungen.
 
Gerne hätte die Züchterin all das, vor einer Weitergabe selbst in Ordnung gebracht. Doch wir wollten nicht mit der Übernahme von "Dinka" warten. Dieses entgegenkommen der Züchterin (und dass sie an uns gedacht hat) wollten wir Nutzen und mit den ersten Vertrauens Arbeiten (regelmässiges füttern, kämmen, Pflegen und behandeln) sofort in kleinen Schritten beginnen.
 
Dinka wurde wie schon erwähnt sofort in Mai-Lin geändert und nach wenigen Tagen hörte die "Kleine" aufmerksam aber noch etwas unsicher auf diesen neuen Namen.
Mai-lin wurde mit viel Geduld und Fürsorge, extrem konsequent und damit sind keine Schläge oder andere "Übergriffe" gemeint, spielerisch und zur Unterstützung mit Leckerchen, umgepolt.
Sie verfügt über eine grosse Lernbereitschaft. Durch das wachsende Vertrauen und durch das umgestalten von unangenehmen Eigenheiten in Kunststücke, eine tolle führige Hündin.
Ausserdem immer voller Freude dabei.
 
Was bis Heute für uns an Negativem geblieben ist?
...auch wenn dort  Verbesserungen zu verzeichnen sind - ist die Katzenvorliebe. (schmatz!)
Vor Kinderspielzeug würde sie sich am liebsten unsichtbar machen und so was nie ins Maul nehmen.
So wie sie sich in solchen Momenten verhält lässt es ahnen das ihr bei den Vorgängern massive Strafen drohten.
Ebenso wenn man ihr was Grösseres als Leckerchen aus der Hand in den Mund geben will, zum Beispiel einen Kauknochen - da brauchte es die ersten Jahre etwas Feingefühl und Geduld, dass sie es nahm. Bewegte man sich zu hastig zuckt sie zusammen und ging sofort auf ihre Decke.
Das hat sich nach ca. 2 Jahren zum Besseren gewendet. Der Vorteil, sie nimmt alles an Futter aus der Hand ganz sanft, nie hastig oder gierig.
Wir sind Dankbar, dass sie nie... aber wirklich nie... Angst Aggressionen gezeigt hat.

Wir würden Mai-Lin nie mehr her geben... sie ist unser Sonnenschein und war Aramis`es (bis zu seinem Tode) grösstes Geschenk.